nach Pranburi

04-04-2018

Wir nehmen den lokalen Bus von Hua Hin nach Pranburi.

der lokale Bus nach Pranburi

Der kommt in Pranburi an einer Stelle an, wo es für uns schwierig ist, weiter nach Sam Roi Yot Beach zu kommen, wo wir eine Unterkunft direkt am Strand gebucht haben. Wir steigen also aus und wissen erst mal überhaupt nicht weiter. Der Bahnhof von Pranburi liegt in 5km Entfernung, wo der Busbahnhof liegt, wissen wir nicht. Motorrad-Verleih auch nicht in Sicht. Ich (Sabrina) stehe vor einem direkteren, einfacher zu lösenden Problem: Ich habe nämlich Hunger. Dann geht sowieso erst mal nichts. Also suchen wir nach einem Restaurant zum Mittagessen, finden stattdessen ein kleines Café, dessen Inhaberin super Englisch spricht. Während wir lecker Kuchen essen, fragen wir die Inhaberin aus:

„Wie kommen wir nach Sam Roi Yot Beach?“ (20km Entfernung)

„Wie kommen wir eigentlich nach Malaysia, mit dem Zug oder mit dem Bus?“

„Kann man hier in der Nähe ein Moped mieten?“

Während verschiedene Möglichkeiten diskutiert werden, kommt eine Thailänderin herein, die ebenfalls extrem gut English spricht. Nach kurzer Zeit:

„Ok, ich fahre sowieso in die Gegend und kann euch in Sam Roi Yot Beach abliefern.“

Breites Grinsen auf unserer Seite und wir fahren mit ihr los. So löst sich unser aktuelles Transportproblem von ganz alleine. Unterwegs erzählt sie uns, was sie alles so macht.

„Wollt ihr unser Haus sehen?“ – „Ja!“

Also besuchen wir sie (Pan) und ihren Mann (Art), die vorher in North-Carolina gewohnt haben in ihrem schicken Haus. Sie sind erst kürzlich nach Thailand umgezogen und wohnen dort erst seit einigen Monaten. Pan ist unter anderem Köchin (in Amerika hatte sie ein eigenes Restaurant). Es gibt einen schnell improvisierten äußerst leckeren gebratenen Reis.

Pan und Art

Wir unterhalten uns mehrere Stunden mit Pan und Art. Die beiden sind super nett. Schließlich fährt Pan uns direkt vor die Tür unserer Unterkunft.

Dieses Muster wiederholt sich: 2 Tage vorher kommen wir am Bahnhof in Hua Hin an, ich (Sabrina) muss mal wieder sofort was essen. Am Straßenstand bei leckerem Curry:

„Ach so, ihr wollt ein Motarrad leihen? Dann könnt ihr meins haben.“ Und die Verkäuferin vermietet uns ihr Moped für 2 Tage.

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Strand und der Sam Roi Yot Nationalpark

06-04-2018

Eigentlich wollen wir ja mal ein paar Tage nichts machen, aber es gibt einfach so viel Schönes anzusehen. Also fahren wir an den Rand des Sam Roi Yot Nationalpark und quartieren uns in einer Unterkunft direkt am Strand ein.

badende Mönche

Fischerboote am Roi Yot Beach

Krebs-Häuser mit Kügelchen

Krebs im Watt, ein Bewohner

Sabrinas Einhorn-Muschel

Vom Khao Dang Viewpoint aus hat man einen schönen Überblick über die Gegend. Allerdings bedeutet dies einen Aufstieg von ca. 300m durch den Dschungel bei 32 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Wir werden mit diesem Ausblick belohnt:

Khao Dang Viewpoint

Hinter der Küstenlinie befinden sich Aquakulturen, in denen Shrimps gezüchtet werden.

Sam Roi Yot Nationalpark

Auch dieser Strand gehört zum Nationalpark:

Kuh am Sam Phraya Beach

Sam Phraya Beach

Khao Sam Roi Yot Nationalpark

Hafen Bang Po

Besonderes Highlight ist die Phraya Nakhon Höhle. Der Eingang will allerdings erst erklommen werden. Wir überqueren erst einen kleineren Hügel, dann den Laem Sala Beach und müssen dann bei brütender Hitze durch Geröll auf 450m Höhe kraxeln.

Laem Sala Beach

selten so geschwitzt

trockener Wasserfall in der Phraya Nakhon Höhle

Bewacher der Phraya Nakhon Höhle

Dann bietet sich uns dieser Anblick! Die Höhle hat an zwei Stellen große Löcher in der Decke, so dass das Sonnenlicht hereinscheinen kann und sich an den Felsen und am Boden der Höhle Vegetation halten kann. Diese und die großen Hallen geben der Höhle eine umwerfende Atmosphäre. In der zweiten, größeren Halle steht der Khuha Kharuehat Pavillon.

in der Phraya Nakhon Höhle

Khuha Kharuehat Pavillon in der Phraya Nakhon Höhle

Phraya Nakhon Höhle

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auf dem Rückweg lösen wir noch ein Rätsel, das uns seit Laos beschäftigt. Welche Viecher machen eigentlich immer diesen ohrenbetäubenden Lärm?? Ich (Sabrina) kann schließlich eins fotografieren:

mysteriöses Zirp-Tierchen (Singzikade)

Diese Singzikade ist gerade mal 3 cm lang und macht Lärm, wie ein Auto-Alarm.

Jetzt sitzen / liegen wir übrigens im Nachtzug nach Hat Yai. Dort werden wir vermutlich zwei Nächte bleiben und dann die Grenze nach Malaysia überqueren – wenn uns nicht noch was einfällt, was wir unbedingt vorher noch sehen wollen 🙂

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