Lumbini Buddha Garten

Am nächsten Tag fahren uns die „Mama“ und der „Papa“ des Galaxy Motels (unserer Unterkunft) zum Field of one thousend Buddhas Image. Für sie eine schöne Gelegenheit für ein Picknick.

One thousend Buddhas
Buddha im Lumbini Buddha Garden
… noch mehr Buddhas

Der Gesang der Mönche erklingt in den Berghängen und verleiht diesem teilweise gepflegten, teilweise verwilderten Areal eine besondere Atmosphäre. In Mitten der vielen Buddhas erleben wir, wie solche Plätze dem Besucher die Erfahrung der Einheit vermitteln wollen. Wie schon vom Buddha Peace Garden in Nargakot (Nepal), sind wir von diesem Ort sehr beeindruckt und würden wieder hierher kommen, falls wir in der Nähe sind.

One thousand Buddha Images

Auf nach Mawlamyine

Martin: „Hey Sabrina, dann können wir auf dem Schiff nach Mawlamyine ja essen!“

Sabrina „Eh…“

Martin: „Und außerdem kann ich da bestimmt arbeiten.“

Sabrina „Du weißt nicht, was für ein Schiff das ist.“

Der Luxusdampfer nach Mawlamyine

Wir erreichen nach 3 Stunden fahrt unser Ziel.

Mawlamyine Panorama
Sonnenuntergang in Mawlamyine

Am Abend zuvor auf dem Nachmarkt in Hpa-An:

Nudelholz war gestern

Pleiten, Pech und Pannen

In den vergangenen Wochen ist uns allerhand Kurioses begegnet. Hier ein paar Beispiele:

Als ich (Sabrina) milchfrei bestellen wollte, gab es zur Sicherheit Puffreis:

Puffreis

Jeder von uns hatte bisher einmal fiesen Durchfall 🙂 Aber auf der Toilette wird man wenigstens gut unterhalten:

Nicht auf die Klobrille steigen!

Ein weiteres Zeichen wies darauf hin, dass man sich mit der Popo-Brause nicht die Füße waschen soll.

Mir (Sabrina) sind beim Waschservice in Nepal 3 Unterhosen abhanden gekommen. Und überhaupt sollte man in Nepal vielleicht lieber selbst waschen, wenn man will, dass die Wäsche sauber wird – und dabei überlebt.

In Nepal ist die Netzspannung ein bisschen zu niedrig, so dass nicht alle unsere Geräte funktioniert haben.

Bei der Kyauk Ka Lat-Pagode leben Vegetarier gefährlich:

Gerichte mit Vegetariern
Die Speisekarte

 

Auf Nachfrage: Silvester sind wir um 22 Uhr todmüde ins Bett gefallen. Es war einfach die letzten Tage sehr anstrengend. Die Burmesen feiern Neujahr erst im April, aber zwei, drei Böller gab es dann doch.

Ach ja, schlafen: Nachts war bisher immer irgendwas: In allen drei Ländern Hunde-Gangs, die nachts durch die Straßen streunen und sich gegenseitig mit Gebell überbieten. Oder irgend ein Schaller-Mann, der über Megafon die ganze Nacht religöses Zeug verbreitet, Gluckergeräusche als wäre jemand bei uns in der Dusche, Tauben und Streifenhörnchen, die am Fenster schrappen, Ratten in Zimmer, Mücken, sowie Leute, die nachts im Nebenzimmer lautstark telefonieren, Lautsprecher-Durchsagen am Bahnhof, lautes Fernsehen, etc. Die Pallette ist erstaunlich vielfältig. Und wenn es tatsächlich mal ruhig war, haben wir entweder gefroren oder auf derart brettharten Matratzen geschlafen, dass einem morgens die Knochen wehtun. Und wenn wir tatsächlich mal gut geschlafen haben, mußten wir wegen einem Bus um 5:30 Uhr aufstehen. 🙂 Am Ende der Reise kann man bestimmt neben uns eine Rakete starten und wir werden es verschlafen.

Mandalay

Wir besuchen die Pagoden auf dem Mandalay Hill. Am Fuße des Hügels müssen wir, wie immer bei buddhistischen Stätten, die Schuhe ausziehen und können dann barfuß die über 230 Höhenmeter auf zahllosen Treppenstufen überwinden. Das ist aber sehr angenehm, da alle paar Treppen eine Pagode zu besichtigen ist.

Martin und …
… der Dämon

Oben werden wir dann mit einer schönen Aussicht belohnt.

Aussicht vom Mandalay Hill

Auf dem Rückweg entlang des alten Königspalasts gibt es Gelegenheit für Fitness-Training 🙂

Sabrina am Königspalast
Sabrina trainiert Bizeps
Straße in Mandalay

Am übernächsten Tag machen wir eine organisierte Tour:

Mahamuni Buddha, der unförmigste Buddha, da die Myanmar nämlich immer weiter Blattgold auf ihn kleben, weil das das Karma verbessern soll. Dann die obligatorische Holzschnitzer-Manufaktur, wo man selbstverständlich auch kaufen kann 🙂 Dann die Fütterung der Mönche im Shwenandaw-Kloster. Man glaubt es nicht: Aber hier werden tatsächlich Touristen hingekarrt, um Mönche beim Mittagessen zu fotografieren. Übrigens: Die Mönche schienen davon völlig unbeeindruckt 🙂

Touristen fotografieren Mönche

Dann 45 Buddha-Statuen, nämlich je eine für jedes Lebensjahr Buddhas nach seiner Erleuchtung.

45 Buddhas

Dann die obligatorische Seidenwebe-Manufaktur mit der Möglichkeit zu kaufen 🙂 Dann Pagode mit Aussicht. Dann ein verlassener Ort mit Gelegenheit zum Pferdekarren-Fahren. Nachdem wir uns in Indien bereits das Elefanten- und Kamel-Reiten mit Rücksicht auf die Tiere erspart haben, sind wir mit einiger Mühe auch um das obligatorische Pferdekarren-Fahren herumgekommen.

„Hallo horse-cart?“ – „No, thank you“ – „Horse-cart?“ – „No“ – „What price you pay?“ – „Mmmm“ – „Hey horse-cart!“

„Excuse me! My name ist not horse-cart!!“ 🙂

Stattdessen sind wir in Inwa zu einem verlassenen Kloster gelaufen.

verlassenes Kloster in Inwa
Im verlassenen Kloster von Inwa
Pagode des verlassenen Klosters
verlassenes Kloster

Von da aus ging es dann zur längsten Holzbrücke der Welt, der U-Bein Brücke im Sonnenuntergang.

U-Bein Brücke

Wir finden die Brücke beeindruckend. Aber idyllisch? 🙂

Boote auf dem Thaungtaman-See

In den Booten sind nicht etwa Fischer, sondern Touristen, die sich Boot und Ruderer gemietet haben, um die Brücke vom Wasser aus zu fotografieren. Aber zum Glück gibt es ja noch einen Lichterpark neben der Brücke:

Lichterpark neben der U-Bein Brücke

So ist das eben bei den orgnaisierten Touren: Viel Klamauk und Kommerz. Aber sehr bequem, da wir selbst nichts organisieren müssen. Und: Wir finden den Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke auch trotz des Trubels einfach schön!

 

Monywa

In Myanmar sind 89% der Bevölkerung Theravada Buddhisten und es wird eine Menge Geld für diese Religion ausgegeben. Wir hätten eigentlich erwartet in Nepal viele buddhistische Stätten zu besuchen, aber hier in Myanmar entwickelt sich unsere Reise zu einer buddhistischen Pilgerfahrt. Allein auf den Hügeln von Sagaing nahe Mandalay befinden sich über 700 Pagoden.

Es gibt unter den Pagoden drei Typen: Einfache Pagoden, Tempel (in diese Pagoden kann man reingehen) und Stupas. Unter Stupas sind buddhistische Reliquien begraben. So sollen z.B. unter der großen Shwedagon Pagode in Yaongon 8 Haare des historischen Buddhas begraben sein.

In Monywa erwartet uns eine Besonderheit:

Stehender und liegender Buddha von Monywa

Wir leihen uns im Hotel ein Moped und fahren zu den Buddhas. Das Areal umfasst eine große Pagode, mehrere große Buddha-Statuen (ein neuer, riesiger, sitzender Buddha wird gerade gebaut), den liegenden und den stehenden Buddha.

Buddha-Statuen in Monywa
Bodhi Tataung in Monywa

Man beachte links neben dem Ellenboden den kleinen liegenden Buddha als Maßstab in menschlicher Größe.

Lay Kyun Sat Kyar in Monywa

Dieser Buddha ist 127 Meter hoch. Wir sind beeindruckt von der Schönheit und Großzügigkeit, die dieser Ort ausstrahlt.

Shooting mit Sabrina bei Lay Kyun Sat Kyar

Auch hier lassen sich die Einheimischen gerne mit Ausländern fotografieren.

Da wir erst am Nachmittag hier ankommen, ist der touristische Rummel schon vorbei. Für die Händler ist der Tag gelaufen und die Atmosphäre ist total entspannt. Wir erleben viele kleine freundliche Begegnungen.

Und auch hier gibt es einen Buddha-Garten:

„One thousand Buddhas“ Bild in Monywa

Wir hätten nicht gedacht, dass Monywa unsere bisherigen Besichtigungen noch toppen kann.

Wichtige Erkenntnisse beim Erforschen der Pagoden 🙂