Route Thailand 2

Reiseroute in Thailand 2
Reiseroute in Thailand 2

Bangkok

Bei zwei Ländern sind wir uns ganz sicher gewesen, dass wir da auf keinen Fall hin wollen: Thailand und Vietnam. Da sieht man mal, wie viel man auf seine Vorurteile geben kann, denn Thailand wird wahrscheinlich das einzige Land bleiben, das wir auf unserer Reise zwei mal besuchen. Und wenn wir schon nicht nach Thailand wollen, dann auf gar keinen Fall nach Bangkok! Wie gut, dass es sich nicht vermeiden lässt…

Bangkok
Octave Bar, Marriott Hotel
Alina & Sabrina
Bangkok
Bangkok, BTS Skytrain Linie
Stadtteil Sukhumvit
BTS Skytrain
vom Fluss Chao Phraya aus gesehen
Wat Arun
Ornament am Wat Arun
Hinweise am Wat Arun
Buddha am Wat Arun
Seerose
auf dem FLuss Chao Phraya
Fischmarkt
Fischmarkt
Kanister in der Altstadt
Bangkok, Altstadt
Martin hat 'n Vogel
street art
Altstadt, nahe Golden Mount
Sabrinas Lieblingstiere
die Affen am Golden Mount
Aussicht vom Golden Mount
Bangkok, Chinatown

Phetchaburi

Wir befinden uns in Thailand auf dem Landweg nach Malaysia. Ich (Sabrina) habe einen Ort, names Phetchaburi, gefunden, in den sich extrem wenige West-Touristen verirren. Hier erleben wir Thailand unberührt vom Tourismus. Die Menschen begegnen uns hier so unvoreingenommen, wie in Myanmar, Laos und Kambodia.

Wir unternehmen eine Rundfahrt mit dem Moped. Als erstes besichtigen wir eine Süßwaren-Fabrik. Das geht normalerweise nur in großen Gruppen, aber die Mitarbeiter von Lookjeab nehmen sich für uns Zeit.

Die meisten Thai-Süßigkeiten bestehen aus viel Zucker und Kokosmilch, manchmal noch Ei und Mehl. Pflanzenblüten spenden das Aroma.

Führung durch die Desserterie
Herstellung leckerer, fieser, süßer Fäden
Herstellung von Süßwaren
Sabrina & Martin bei Lookjeab
Süßwarensortiment

Weiter geht’s zu Wihara Phranon, einem Tempel mit einem liegenden Buddha.

mit Blattgold und Münzen beklebt

Besucher des Tempels kaufen Blattgold und bekleben die Buddhas, bis sie ganz unförmig sind.

beklebter Buddha in Wihara Phranon

Dann geht es zu einer Palmzuckerplantage:

Arbeiter holen die Früchte aus der Nuss
Palmfrucht
Kokoskunst
Bambusleiter
Früchte der Zuckerpalmen

Von dort fahren wir weiter zu einer Aqua-Kultur-Versuchsanlage. Auf dem Weg dorthin gibt es Salzfelder:

Salz-Farming
Salzfelder
Arbeiter bei der Salzernte
Lagerhalle für das Salz
Salzkunst
schön, wenn der Helm auch passen würde

In der Aqua-Kultur gibt es keine Führung. Man läßt uns einfach überall herumlaufen und staunende Blicke in die Becken werfen. Wir glauben, dass dies eine staatliche oder staatlich geförderte Anlage ist, bei der es darum geht, möglichst die Arten zu züchten, die gute Erträge erzielen, also eher edlere Produkte als Massenware.

Fischbecken
Zuchtbecken

„What is this?“

„green Kaviar“

„Really?“

„Yes, want to try?“

Sie läßt nicht locker. Wir müssen das fiese Zeug probieren 🙂

grüner Kaviar

Schmeckt aber gar nicht so schlecht. Es ist eine Algenart, keine Fischeier.

Am Abend essen wir in der „Walking Street“ (Thailändischer Straßenmarkt) in Phetchaburi. Wir sind die einzigen westlichen Touristen und werden von dem Animateur am Eingang extra angekündigt: „And tonight, we have a young couple from Germany…“ Alle drehen sich nach uns um!

Martin muss immer erstmal an allem riechen

Nach dem langen Tag bin ich (Sabrina) ganz schön müde und hungrig und freue mich, als wir leckeres Curry zum Abendessen finden. Zum Glück weist mich Martin schnell darauf hin, dass ich mich vor lauter Freude versehentlich auf den (wirklich niedrigen) Tisch gesetzt habe 🙂

Wir nutzen den zweiten Tag in Phetchaburi, um Pause zu machen und fahren heute weiter nach Hua Hin, einem Ort, in dem hauptsächlich Thais Urlaub machen. Hier soll es allerhand kurioses Zeug geben. Mal sehen, ob wir morgen davon etwas zu sehen kriegen.

Verrücktes Hua Hin

Hua Hin ist eine Stadt in der die Thais die Touristen sind. Hier gibt es Kuriositäten für den asiatischen Geschmack. Wir gehen an den Strand und danach ins Venezia und haben dort jede Menge Spaß:

Strand in Hua Hin
Attraktionen in Venezia
venezianische Maske
la gondola
Bauer Martin
venezianische Schafe
Sonnenschirme in Venezia
Martin auf dem Stuhl
Martin allein im Bad
Sabrina über den Kühen
Sabrina über den Schafen
Bärenfreunde
Sternen-Tier

Davon müssen wir uns erstmal stärken und gehen ins Pony Café!!

Pony Café

Morgen geht’s weiter in den Khao Sam Roi Yot Nationalpark.

nach Pranburi

Wir nehmen den lokalen Bus von Hua Hin nach Pranburi.

der lokale Bus nach Pranburi

Der kommt in Pranburi an einer Stelle an, wo es für uns schwierig ist, weiter nach Sam Roi Yot Beach zu kommen, wo wir eine Unterkunft direkt am Strand gebucht haben. Wir steigen also aus und wissen erst mal überhaupt nicht weiter. Der Bahnhof von Pranburi liegt in 5km Entfernung, wo der Busbahnhof liegt, wissen wir nicht. Motorrad-Verleih auch nicht in Sicht. Ich (Sabrina) stehe vor einem direkteren, einfacher zu lösenden Problem: Ich habe nämlich Hunger. Dann geht sowieso erst mal nichts. Also suchen wir nach einem Restaurant zum Mittagessen, finden stattdessen ein kleines Café, dessen Inhaberin super Englisch spricht. Während wir lecker Kuchen essen, fragen wir die Inhaberin aus:

„Wie kommen wir nach Sam Roi Yot Beach?“ (20km Entfernung)

„Wie kommen wir eigentlich nach Malaysia, mit dem Zug oder mit dem Bus?“

„Kann man hier in der Nähe ein Moped mieten?“

Während verschiedene Möglichkeiten diskutiert werden, kommt eine Thailänderin herein, die ebenfalls extrem gut English spricht. Nach kurzer Zeit:

„Ok, ich fahre sowieso in die Gegend und kann euch in Sam Roi Yot Beach abliefern.“

Breites Grinsen auf unserer Seite und wir fahren mit ihr los. So löst sich unser aktuelles Transportproblem von ganz alleine. Unterwegs erzählt sie uns, was sie alles so macht.

„Wollt ihr unser Haus sehen?“ – „Ja!“

Also besuchen wir sie (Pan) und ihren Mann (Art), die vorher in North-Carolina gewohnt haben in ihrem schicken Haus. Sie sind erst kürzlich nach Thailand umgezogen und wohnen dort erst seit einigen Monaten. Pan ist unter anderem Köchin (in Amerika hatte sie ein eigenes Restaurant). Es gibt einen schnell improvisierten äußerst leckeren gebratenen Reis.

Pan und Art

Wir unterhalten uns mehrere Stunden mit Pan und Art. Die beiden sind super nett. Schließlich fährt Pan uns direkt vor die Tür unserer Unterkunft.

Dieses Muster wiederholt sich: 2 Tage vorher kommen wir am Bahnhof in Hua Hin an, ich (Sabrina) muss mal wieder sofort was essen. Am Straßenstand bei leckerem Curry:

„Ach so, ihr wollt ein Motarrad leihen? Dann könnt ihr meins haben.“ Und die Verkäuferin vermietet uns ihr Moped für 2 Tage.

Strand und der Sam Roi Yot Nationalpark

Eigentlich wollen wir ja mal ein paar Tage nichts machen, aber es gibt einfach so viel Schönes anzusehen. Also fahren wir an den Rand des Sam Roi Yot Nationalpark und quartieren uns in einer Unterkunft direkt am Strand ein.

badende Mönche
Fischerboote am Roi Yot Beach
Krebs-Häuser mit Kügelchen
Krebs im Watt, ein Bewohner
Sabrinas Einhorn-Muschel

Vom Khao Dang Viewpoint aus hat man einen schönen Überblick über die Gegend. Allerdings bedeutet dies einen Aufstieg von ca. 300m durch den Dschungel bei 32 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Wir werden mit diesem Ausblick belohnt:

Khao Dang Viewpoint

Hinter der Küstenlinie befinden sich Aquakulturen, in denen Shrimps gezüchtet werden.

Sam Roi Yot Nationalpark

Auch dieser Strand gehört zum Nationalpark:

Kuh am Sam Phraya Beach
Sam Phraya Beach
Khao Sam Roi Yot Nationalpark
Hafen Bang Po

Besonderes Highlight ist die Phraya Nakhon Höhle. Der Eingang will allerdings erst erklommen werden. Wir überqueren erst einen kleineren Hügel, dann den Laem Sala Beach und müssen dann bei brütender Hitze durch Geröll auf 450m Höhe kraxeln.

Laem Sala Beach
selten so geschwitzt
trockener Wasserfall in der Phraya Nakhon Höhle
Bewacher der Phraya Nakhon Höhle

Dann bietet sich uns dieser Anblick! Die Höhle hat an zwei Stellen große Löcher in der Decke, so dass das Sonnenlicht hereinscheinen kann und sich an den Felsen und am Boden der Höhle Vegetation halten kann. Diese und die großen Hallen geben der Höhle eine umwerfende Atmosphäre. In der zweiten, größeren Halle steht der Khuha Kharuehat Pavillon.

in der Phraya Nakhon Höhle
Khuha Kharuehat Pavillon in der Phraya Nakhon Höhle
Phraya Nakhon Höhle

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auf dem Rückweg lösen wir noch ein Rätsel, das uns seit Laos beschäftigt. Welche Viecher machen eigentlich immer diesen ohrenbetäubenden Lärm?? Ich (Sabrina) kann schließlich eins fotografieren:

mysteriöses Zirp-Tierchen (Singzikade)

Diese Singzikade ist gerade mal 3 cm lang und macht Lärm, wie ein Auto-Alarm.

Jetzt sitzen / liegen wir übrigens im Nachtzug nach Hat Yai. Dort werden wir vermutlich zwei Nächte bleiben und dann die Grenze nach Malaysia überqueren – wenn uns nicht noch was einfällt, was wir unbedingt vorher noch sehen wollen 🙂