Route Thailand

Reiseroute in Thailand
Reiseroute in Thailand

Thailand, Chiang Mai

Chiang Mai ist eine moderne Stadt mit allen westlichen Annehmlichkeiten. Hier ist man westliche Touristen gewöhnt. Wir fallen erstmals auf unserer Reise nicht weiter auf. Die Thais, wenn man sie anspricht, sind jedoch sehr hilfsbereit und unglaublich nett. Allerdings gibt es oft Verständigungsprobleme, da wir nur 2 Worte Thai sprechen und erstaunlich viele Thais nahezu kein Englisch.

Wir nutzen die Zeit hier zum Entspannen, Reise planen, Arbeiten und fürs Fitness-Studio. Ein Tag ist den buddhistischen Tempeln der Stadt gewidmet.

Schild am Wat Lok Mo Li
Blätter am Wat Lok Mo Li

Hier schreiben die Leute ihre Wünsche auf silberne oder goldene Blätter. Manche Pärchen schreiben auch ihre Namen drauf.

Wir machen eine Wanderung auf dem Monk Trail auf dem Doi Suthep.

Der Weg ist durch Stoff in der Farbe der Mönchskutten markiert
Figur am Wat Pha Lat
Wat Pha Lat
Aufgang zum Wat Pha Lat
Der Wat Pha Lat ist wunderschön im Wald an einem Wasserlauf gelegen
Wasserlauf am Wat Pha Lat

Nach der zweiten Etappe erreichen wir Wat Phrathat Doi Suthep.

Die verschiedenen Haltungen der Buddha-Statuen am Wat Phrathat Doi Suthep
Aussicht auf Chiang Mai

 

Essen in Thailand

Das Essen in Thailand ist vor allem fleischlastig. Fast alle Gerichte enthalten Huhn oder Schwein, manchmal Rind. Nahezu überall ist Fischsoße mit drin (die allerdings nicht großartig auffällt). Die Fischgerichte, die wir probiert haben, enthalten sehr strengen, scheußlichen, getrockneten Fisch. Wir besuchen mal wieder einen Kochkurs.

Beim Kauf der Zutaten für den Kochkurs
Martin und Sabrina im Kochkurs
Sabrina macht Kokosnuss-Sauce für sticky rice
Phad Thai, das thailändische Nationalgricht
Reis mit gebratenem Gemüse und Cashews
Massaman Curry mit Tofu

Thai-Currys unterscheiden sich von indischen Currys dadurch, dass keine Gewürzmischungen verwendet werden, sondern eine vorher angerührte Curry-Paste. Ausnahme: Massaman Curry. Hier werden zusätzliche indische Gewürze verwendet, was dem ganzen einen weihnachtlichen Geschmack gibt. Das ist übrigens Sabrina Lieblingscurry, weil da nämlich Zimt drin ist. 🙂

Die grüne Curry-Paste ist am schärfsten, die rote ist mittelscharf. Der Geschmack der Curries entsteht durch eine Kombination von Curry-Paste und frischen Kräutern, wie Zitronengras, frischer Knoblauch, Kaffir-Limettenblätter und Thai- oder Zitronenbasilikum. Schärfe kommt durch kleine grüne Chilies oder mittelgroße rote Chillies zustande.

Statt Yoghurt, Butter oder Sahne, wie in indischen Curries, verwenden die Thailänder gerne Fischsoße, Muschelöl oder manchmal Kokosmilch.

Übrigens: Das thailändische Essen, das wir in Deutschland kennen, schmeckt fast, aber nicht ganz, nicht thailändisch (vergleichbar mit dem europäisierten Essen in China-Restaurants).

Martin beim Naschen in einem Dessert-Restaurant

Der weiße Tempel in Chiang Rai

Wir fahren mit dem Bus in Richtung Chiang Rai und steigen ca. 10km vorher aus, um in unmittelbarer Nähe des weißen Tempels, Wat Rong Khun, zu übernachten. So können wir ihn morgens um 8 Uhr, wenn die Menschenmengen noch nicht so groß sind, besichtigen.

Wat Rong Khun

Dieser Tempel gehört dem Künstler Chalermchai Kositpipat, der ihn auf eigene Kosten designed und bauen lassen hat. Durch die ungewöhnlichen Figuren und Wandmalereien ist er die Hauptattraktion von Chiang Rai.

Foto-Pose am weißen Tempel
Predator
Köpfe
Die Hände symbolisieren weltliche Wünsche und Anhaftungen

Das Interieur des Tempels darf nicht fotografiert werden. Wir verraten nur soviel: Auch Master Joda (Star Wars) und Neo (Die Matrix) sind vertreten.

 

Wie reisen wir eigentlich? Teil 1

Wir versuchen Flüge zu vermeiden. Wenn wir doch fliegen, suchen wir eine Verbindung auf direktem Weg über Skyscanner. Unterkünfte buchen wir über Agoda, booking.com oder Airbnb. Agoda und Airbnb haben den Vorteil, dass die Übernachtungskosten direkt von der Kreditkarte abgebucht werden. Airbnb nutzen wir nur, wenn die Unterkunft wirklich ein homestay bei Einheimischen ist.

Wenn wir im Land ankommen, versuchen wir zunächst mittels Kreditkarte Bargeld am Automaten (ATM) zu bekommen, dann umgehend eine einheimische SIM Karte zu kaufen, damit wir dauerhaft Internet haben. Für ca. 15 Euro bekommt man je nach Land zwischen 2 und 12 GB Volumen. Mit dem WLAN in den Unterkünften reicht das aus, wenn man keine Videos streamt.

Vom Flughafen zur Unterkunft:

Ankunft Kathmandu (Nepal): Raju erwartet uns und überredet Taxifahrer uns für ca. 3,5 Euro in sein Appartment zu fahren.

Unterkunft zu Flughafen Dehli (Indien, Flug nach Yangon): Nachtfahrt mit uber-Taxi. Kosten ca. 5 Euro.

Yangon (Myanmar) zu unserem Capsule-Hotel: uber sperrt meinen (Martins) Account in dem Moment, wo ich einen ride buchen will. Ein geduldiger Taxifahrer fährt uns für ca. 5,60 Euro.

Unterkunft zu Flughafen Mandalay (Myanmar, Flug nach Chiang Mai): Festpreis 7,50 Euro vom Hotel aus organisiert.

Chiang Mai (Thailand) zu Unterkunft: Auto-Rickshaw nach Verhandeln 5 Euro (er wollte 6 Euro, regulärer Preis wären 4 Euro).

An allen Flughäfen ging es „gesittet“ zu – keine Scharen von Touristen-Schleppern, wie in manchen Berichten zu lesen ist. Wir konnten vorher im Inetnet recherchieren, wie und zu welchem Preis man vom oder zum Flughafen kommt. Natürlich versuchen die Taxifahrer ein dickes Geschäft zu machen. Mit ein wenig Ruhe und Geduld ergibt sich aber leicht eine Einigung.

China in Thailand?

Wir fahren von Chiang Rai aus nach Mae Salong. Die Einwohner dort kommen aus der Yunnan Provinz und sind in den Kriegswirren über Myanmar nach Thailand eingewandert.

Lampignons auf dem Weg zur Sinakarintra Stit Mahasantikhiri Pagode
Sinakarintra Stit Mahasantikhiri Pagode
Mae Salong von der Pagode aus gesehen

Die Bewohner sprechen, wie im übrigen Thailand, kaum Englisch, dafür aber Chinesisch. Das gibt mir (Martin) Gelegenheit mein Chinesisch mal wieder hervorzukramen. Die Chinesen freuen sich darüber sehr. In den zwei Tagen, die wir in Mae Salong verbringen, essen wir fast ausschließlich authentische chinesische Gerichte.

Die Bewohner leben vom Tourismus und vom Tee-Anbau.

Hochland um Mae Salong
Tee-Anbau in Mae Salong
Wir fragen uns, wer da wohnt

Wieder in Chiang Rai angekommen, geht es morgen mit dem Bus über die Grenze nach Laos.