Phetchaburi

Wir befinden uns in Thailand auf dem Landweg nach Malaysia. Ich (Sabrina) habe einen Ort, names Phetchaburi, gefunden, in den sich extrem wenige West-Touristen verirren. Hier erleben wir Thailand unberührt vom Tourismus. Die Menschen begegnen uns hier so unvoreingenommen, wie in Myanmar, Laos und Kambodia.

Wir unternehmen eine Rundfahrt mit dem Moped. Als erstes besichtigen wir eine Süßwaren-Fabrik. Das geht normalerweise nur in großen Gruppen, aber die Mitarbeiter von Lookjeab nehmen sich für uns Zeit.

Die meisten Thai-Süßigkeiten bestehen aus viel Zucker und Kokosmilch, manchmal noch Ei und Mehl. Pflanzenblüten spenden das Aroma.

Führung durch die Desserterie
Herstellung leckerer, fieser, süßer Fäden
Herstellung von Süßwaren
Sabrina & Martin bei Lookjeab
Süßwarensortiment

Weiter geht’s zu Wihara Phranon, einem Tempel mit einem liegenden Buddha.

mit Blattgold und Münzen beklebt

Besucher des Tempels kaufen Blattgold und bekleben die Buddhas, bis sie ganz unförmig sind.

beklebter Buddha in Wihara Phranon

Dann geht es zu einer Palmzuckerplantage:

Arbeiter holen die Früchte aus der Nuss
Palmfrucht
Kokoskunst
Bambusleiter
Früchte der Zuckerpalmen

Von dort fahren wir weiter zu einer Aqua-Kultur-Versuchsanlage. Auf dem Weg dorthin gibt es Salzfelder:

Salz-Farming
Salzfelder
Arbeiter bei der Salzernte
Lagerhalle für das Salz
Salzkunst
schön, wenn der Helm auch passen würde

In der Aqua-Kultur gibt es keine Führung. Man läßt uns einfach überall herumlaufen und staunende Blicke in die Becken werfen. Wir glauben, dass dies eine staatliche oder staatlich geförderte Anlage ist, bei der es darum geht, möglichst die Arten zu züchten, die gute Erträge erzielen, also eher edlere Produkte als Massenware.

Fischbecken
Zuchtbecken

„What is this?“

„green Kaviar“

„Really?“

„Yes, want to try?“

Sie läßt nicht locker. Wir müssen das fiese Zeug probieren 🙂

grüner Kaviar

Schmeckt aber gar nicht so schlecht. Es ist eine Algenart, keine Fischeier.

Am Abend essen wir in der „Walking Street“ (Thailändischer Straßenmarkt) in Phetchaburi. Wir sind die einzigen westlichen Touristen und werden von dem Animateur am Eingang extra angekündigt: „And tonight, we have a young couple from Germany…“ Alle drehen sich nach uns um!

Martin muss immer erstmal an allem riechen

Nach dem langen Tag bin ich (Sabrina) ganz schön müde und hungrig und freue mich, als wir leckeres Curry zum Abendessen finden. Zum Glück weist mich Martin schnell darauf hin, dass ich mich vor lauter Freude versehentlich auf den (wirklich niedrigen) Tisch gesetzt habe 🙂

Wir nutzen den zweiten Tag in Phetchaburi, um Pause zu machen und fahren heute weiter nach Hua Hin, einem Ort, in dem hauptsächlich Thais Urlaub machen. Hier soll es allerhand kurioses Zeug geben. Mal sehen, ob wir morgen davon etwas zu sehen kriegen.