Rajus Appartment

24-11-2017

Rajus Waschmaschine

Wir freuen uns sehr, dass Rajus Appartment mit einer Waschmaschine vermietet wird – und staunen nicht schlecht, als er sie uns zeigt. Leider ist sie immer belegt, aber zum Glück hat Raju ja zwei. 🙂

11+

Bhaktapur

24-11-2017

Bhaktapur, Pottery Square

Nyatapola Pagoda

Straße in Bhaktapur

11+

Milchfrei bestellen

25-11-2017

Viele Leute zuhause haben mich (Sabrina) gefragt „Wie machst du das eigentlich mit deiner Allergie?“ Und ich habe mir gedacht, ich erkläre das den Leuten hier in Nepal einfach. Das geht dann im besten Fall so: „Please no milk“ – „No milk? Want hot milk?“ – „No“ – „I cannot eat milk, cheese, cream“. „Ah, but yoghurt is OK?“ – „No“  – „???“ Also müssen wir besser Nepalesisch sprechen. Da wir das nicht können, bitten wir Raju einen Zettel zu schreiben.

Raju’s Zettel mit verbotenen Zutaten

Das funktioniert jetzt sehr gut. Wir halten ihn dem verdutzten Kellner regelmäßig vor die Nase. Leider enthält der Zettel einen Fehler. Da steht nämlich ich könnte auch keine Eier essen.

12+

Berge

26-11-2017

Berge in Nepal sind etwas ganz anderes als man es von Europa kennt. Heute sehen wir hinter den „Hügeln“ in Pokhara einen Gebirgskamm. Das ist der Annapurna South mit 7219m Höhe.

Morgen um 7:30 Uhr startet unser 6 Tage Trek auf den Mohare Danda mit max. 3300m Höhe. Falls wir uns die kommende Woche nicht melden, keine Sorge. Uns geht es gut! 🙂

14+

Pokhara, Lakeside

06-12-2017

Pokhara, Lakeside

Wir werden mit einem Boot über den See gefahren, um dann 1 Stunde zu der World Peace Pagode zu laufen.

World Peace Pagode, Pokhara

Die Word Peace Pagoden sind ein beeindruckendes Projekt des Japanischen Mönchs Nichidatsu Fujii. Hier war es angenehm ruhig und man mußte die Schuhe ausziehen, um sie zu umrunden.

 

7+

Die Berge, Mohare Danda

06-12-2017

Nun unser 6 Tage Trek auf den Mohare Danda

Banskharka Village, Nepal

Zimmer im Homestay, Banskharka

Einfachste Verhältnisse, aber hier immerhin eigenes „Bad“ (französische Toilette und Eimer mit Wasserhahn).

Wolken auf dem Weg zum Gipfel des Mohare Danda

Die Wolken ziehen vormittags die Berge hoch.

„Restaurant“, in dem wir zu Mittag essen

Gipfel des Mohare Danda

Am Morgen waschen wir uns bei -5 Grad, indem wir erst die Eisschicht auf dem Eimer einschlagen.

Sonnenaufgang auf Mohare Danda

Der Berg links ist Annapurna South, Höhe 7219m. Der Berg macht Wolken.

Auf dem Weg nach Tikot

Links im Bild ist Dhaulagiri, Höhe 8167m.

Berge auf dem Weg nach Tikot

Immer wieder die gewaltigen 7 und 8 Tausender. Man ist in Deutschland gar nicht gewoht, dass es in dieser Höhe am Horizont noch etwas zu sehen gibt, ausser Wolken.

 

Tikot

Hier übernachten wir wieder in einem Family Homestay.

 

 

 

5+

Chitwan Nationalpark

08-12-2017

Um den Jungle im Chitwan Nationalpark zu sehen, fahren wir mit dem Kanu 2 Stunden lang den Fluss nach Süden und sehen jede Menge Vögel und Krokodile. Eine Art ist ungefährlich (sie frisst nur Fisch), die andere Art ist gefährlich, genannt River Monster. Sabrina wagt nicht, sie zu fotografieren 🙂

Dann geht es an Land und wir sehen sehr unterschiedliche Biome.

Jungle, Chitwan

Termitenbau

Wir laufen ca. 7 Stunden durch den Jungle und bekommen dabei Fußabdrücke von Tigern und Bären, sowie Rotwild zu Gesicht. Unser Führer hält uns ausserdem frisches Tiger-Pipi unter die Nase, puh! Am Ende werden wir sogar mit einem Rhinozeros belohnt, das ca. 10m neben uns grast. Wir sind nicht sicher ob wir Angst haben oder uns freuen sollen.  Aber das Rhino ist wirklich beeindruckend und hat süße Öhrchen.

Rhinozeros im Chitwan Nationalpark

Hier noch ein Artikel, der ziemlich genau beschreibt, was wir erlebt haben. 🙂

 

6+

Nach Indien

08-12-2017

Morgen werden wir versuchen mit dem Bus zur indischen Grenze zu kommen und hinter der Grenze eine Unterkunft zu finden…

6+

Über die Grenze nach Indien

10-12-2017

Wir steigen Samstag um 9 Uhr in Sauraha in den lokalen Bus nach Sonauli. Dieser Bus nimmt immer wieder Leute Richtung Lumbini auf und ist daher recht langsam. Wir erreichen um ca. 13.30 Uhr die Abzweigung nach Lumbini und steigen dort aus. Der Holzklasse-Bus, der uns zur Grenze bringt, wartet bereits. Für 0,80 Euro pro Person bringt er uns die verbleibenden 3 Kilometer zur Grenze. Dies ist das erste Mal für uns, dass wir eine Landesgrenze zu Fuß passieren. An der Grenze warten einige Schlepper und Bettler auf uns, aber es ist entgegen vieler Beschreibungen recht harmlos. Überall werden Snacks verkauft. Alle laufen wild durcheinander. Wir finden das kleine Immigration Office von Nepal, wo wir uns den Ausreise-Stempel holen müssen. Schade, denn wir mögen Nepal und die Leute dort sehr. Dann geht es zu Fuß über die Grenze. Ein Soldat kontrolliert unser Visum. Auf der indischen Seite sieht alles ein bisschen anders aus. Wir tauschen die letzten Nepalesischen Rupies gegen indische und werden dabei um ca. 2,50 Euro betuppt. Samosa gibt es für 13 Euro-Cent das Stück. Dann zum indischen Immigration Office, wo wir uns den Einreise-Stempel besorgen. Da muss man selbst dran denken! Auf der anderen Straßenseite wartet schon der Bus nach Gorakhpur, wildeste Holzklasse. Wir rumpeln über die von wartenden LKWs nach Nepal gesäumte Straße Richtung Gorakhpur. Der Busfahrer hupt ständig und wir brauchen für die ca. 90km etwa 2,5 Stunden. Immer wieder werden Leute mitgenommen und der Bus ist rappelvoll. Dann erreichen wir im Dunkeln Gorakhpur und eh wir uns versehen, werden wir und weitere 8 Fahrgäste (inkl. Gepäck) in eine Auto-rickshaw verfrachtet. „To railway station?“ – „yes“ (ist nahe genug an unserem Hotel). Der Fahrer bietet uns Popcorn an. 🙂 Er findet es klasse ein paar Langnasen zu transportieren. „You like my country?“ – „Yes“ – „Thank you!“. Dann geht es ca. 1 Stunde durch die Rushhour von Gorakhpur. Alles, Menschen, Motorradfahrer, Autos, Kühe, etc. läuft wild durcheinander und jeder hupt oder klingelt. Es ist ein ohrenbetäubender Lärm. Sabrina wunder sich, dass wir Indien nicht von Bonn aus hören können. Der Fahrer weist uns auf jeden Tempel hin, an dem wir vorbeikommen, ruft dabei „God, god!“ und klopft sich dabei auf die Nase. Wir sind die einzigen Touristen. Der Fahrer bringt uns zum Hotel. Damit ist Teil 1 unserer Fahrt beendet. Morgen geht es weiter nach Agra.

Teil 2: Ein Bahnticket für den Nachtzug nach Agra mit einem halbwegs anständigen Bett zu bekommen, will uns ums Verrecken nicht gelingen, so dass wir mit einer Auto-rickshaw zum Busbahnhof fahren. Dort steigen wir in einen Bus nach Lucknow (halbe Strecke bis Agra). Dieser Bus ist erstaunlich bequem und hat sogar Internet (Martin ist begeistert). Mal schauen, wie es in Lucknow weitergeht.

Teil 3: In Lucknow lotst uns der Busbegleiter durchs Gewühl, kauft für uns Tickets nach Agra und erscheint abermals, nachdem wir schliesslich in den Bus gestiegen sind, um sich zu vergewissern, dass wir auch wirklich im richtigen Bus sind. Unmöglich ohne Hindi lesen zu können, den richtigen Bus zu finden 🙂 Dann geht es weitere 8 Stunden durchs abendliche/nächtliche Indien. Wir erreichen um 1:30 Uhr nachts eine Haltestelle am Highway(*) in einem Außenbezirk von Agra.  Ein Elektrotechnik-Ingenieur, der mich (Martin) unterwegs angesprochen hat, wird von seinem Vater mit dem Auto abgeholt und die beiden fahren uns zu einem Hotel, so dass wir die Nacht schlafen können, bevor wir morgens zu unserer eigentlichen Unterkunft fahren.

(*) Highway: Überwiegend 4-spurige Straße mit befestigtem Mittelstreifen. Am Rand gibt es Fahrradfahrer,  teilweise sogar Fußgänger. Gelegentlich gibt es Geisterfahrer, aber das stört niemanden. Man weicht ihnen einfach aus. Unser Bus brettert einfach dauer-hupend an allem vorbei, was nach Hindernis aussieht.

Insgesamt ist die Hilfsbereichtschaft der Inder unfassbar! Ständig werden wir entweder zum Geldautomaten, Ticketschalter, Bus, Hotel oder sonst wohin gebracht.

Busfahrt in Holzklasse, hier ein Beispiel aus Nepal auf einer Pistenstrecke durch die Berge.

10+

Tiere in unserer Unterkunft

11-12-2017

Hier noch ein Nachtrag zu unserer Unterkunft in Sauraha, Chitwan National Park:

Unsere Unterkunft ist eine Bambushütte mit Plumpsklo. Immerhin gibt es ein Waschbecken mit fließendem Wasser.

Wir machen Bekanntschaft mit folgenden Tieren:

Ratten in Wand und Decke, die sich nachts über unsere Wegzehrung (Nüsse, Apfel) hermachen.

Mosquitos, sowie Zecken, die wir unfreiwillig aus dem Jungle mitbringen.

Eine Katze, die statt Ratten zu fangen, lieber in unser Klo springt. Martin muß sie dort wieder herausholen.

Katze im Klo

Bienen: Auf einmal schwärmen immer mehr Bienen um unsere Hütte, besonders in der Toilette. Wir weisen den Besitzer darauf hin. „Oh, we will have honey!“. Die Bienen lassen sich in der Aufbewahrungsbox mit Sägespänen und Sand für das Plumpsklo nieder.

Bienenschwarm

Die Bienen sind sehr friedlich. Niemand hat Angst. Sie werden auch den kleinen Kindern gezeigt. Es ist eine interessante Erfahrung, wenn 500 Bienen friedlich um einen herumschwirren. Der Versuch, die Bienen in eine neue Kiste zu locken, endet damit, dass sie sich an der Rückseite einer anderen Hütte niederlassen. Es ist eine Art Wanderbienen, die weder besonders sesshaft sind, noch viel Honig geben.

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